Vor dem Tor – Johann Wolfgang von Goethe, Faust I

Vor dem Tor 1

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in raue Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurück zu sehen!

Vor dem Tor 2

Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden:
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.

Vor dem Tor 3
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß in Breit und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und, bis zum Sinken überladen,
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!

Vor dem Tor 4

 

Bericht über den Schwimmcup 2018

Am 9.2.2018 nahm die Schönbuchschule am Schwimmcup teil.
Es ging um 9 Uhr los, 12.30 Uhr war dann Schluss.

Im Vorfeld hat Frau Kull jeden Freitag mit uns geübt. Brust, Rücken und Staffel mussten wir können.

Erfolgreich belegten wir den 4. Platz von 5 Plätzen vor der Pestalozzischule.
Den ersten Platz belegte die Körschtalschule.

Das hätten wir ohne Frau Kull nie geschafft, die uns so toll trainiert hat.

Kira Groß 4a

 

Kleine Halloweengeschichte

Dicke Kürbisse stehen bei der Mauer
und sitzen auf der Lauer. 

Alle Kürbisse sind verteilt
und es ist kalt.

 Fledermäuse fliegen über die Stadtmauern,
gruselige Kinder stehen vor der Tür und rufen:
„Süßes oder Saures!“

 Sie gehen durch die Straßen
und singen Lieder.

 Oktober 2017
Yara, Carla, Amelie-Jane

 

Wattwurm Will

Wattwurm Willi kam wieder mal an die Oberfläche, um frische Luft einzuatmen.
Aaaah, tat das gut. Doch die gute Laune verflog schnell wieder, denn direkt vor ihm lag eine Glasflasche. „Was die Menschen so alles wegwerfen, diese Umweltverschmutzer!“, dachte Willi Winzig und wollte schnell wieder in sein Loch verschwinden.
Da entdeckte er in der Flasche ein Boot. „Ein Buddelboot!“. Schnell kroch Willi Wattwurm in die Flasche und versuchte das Boot aus der Flasche zu schieben. Doch es war zu dick. Willi Wattwurm dachte: „Krilli Krebs könnte die Flasche zerschmettern.“ Sofort kroch Willi aus der Flasche und rief: „Krilli!“ doch es regte sich nichts. „Krilli komm doch“, rief Willi. Da türmte sich vor der Flasche ein Sandberg auf. Kurz darauf durchbrach Krilli den Sand. „Was ist zu tun?“, fragte Krilli. „Kannst du mir die Flasche zerschmettern?“, bat Willi. „Aber natürlich“, erwiederte Krilli. Holte aus und zack war die Flasche in tausend Stücke zerfallen.
„Danke!“ rief Willi. Schob das Boot ins Wasser und schlüpfte hinein, hisste die Segel und ging in die Kapitänskajüte. Da war ein Tisch, ein Regal, das um den ganzen Raum ging und auf dem Tisch lag eine Karte. Willi kroch zu Tisch und beugte sich über die Karte. Auf der Karte stand: Segel zu der berühmten Insel Zulana. Gehe dann in den Westunwald der Insel. Am westlichsten Teil der Insel liegt der Schatz.
Willi kroch aus der Kajüte und dann ans Steuer. Er drehte es nach Westen. Viele Tage vergingen, dann sichtete Willi Land. Schnell legte er an. Voller Spannung schob er die Planke an Land und kroch darüber. „Auf nach Westen“, rief er. Dann ging er nach Westen.
Nach drei Stunden kam er an eine Lichtung. Dort lag eine Truhe, voller Schätze. In der Truhe waren: Goldmünzen mit einem Degen drauf, eine Goldkugel in der Diamanten eingelassen waren und ein goldener Degen. Toll, zu Hause angekommen würde er den Schatz mit Krilli teilen, dachte Willi.
Sofort brachte er die Schätze auf sein Schiff und fuhr nach Hause.  

Aufsatz von E. Klasse 3a

 

Frau Zilzal

Frau Zilzal ging alleine über die Straße. Sie suchte ihre Katze, sie hieß Fuchs. Sie hatte gar nicht gemerkt, dass Fuchs die ganze Zeit auf ihrem Rücken saß. Nach einer Stunde hatte sie es endlich gemerkt.

 Sofia, Klasse 1 (Juli 2017)

 

Eine lustige Geschichte von Julianne, Klasse 1

Das ist Löwe Leo.
Er lebte im Zoo. Sein Vater lebte in der Savanne.
Er mochte seine Freunde. Aber sein Freund, das Zebra, das einsam war, vermisste seine Verwandten. Er bricht aus aus dem Zoo. Er wanderte durch die Stadt mit seinen Freunden. Die Freunde wurden erwischt und wurden mit einem Schiff auf das Meer getragen in Kisten. Aber auf dem Meer sind die Kisten von Bord gefallen und sind auf einer Insel gestrandet, auf der Lemuren-Insel. Das Zebra und das Nilpferd und die Giraffe und zu guter Letzt der König der Tiere, der Löwe. Sie machten ein paar Tage Rast. An dem letzten Tag sind die Freunde in das Gebüsch gegangen zu den Lemuren. Der König der Lemuren machte ein riesiges Fest. Sie sind mit Hilfe der Lemuren in die Savanne gekommen. Dort war der Vater von Leo der Anführer der Löwen. Sie fanden ihre Verwandten wieder. Dann lebten alle wieder glücklich zusammen und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch weiter.                                                                                                                 April 2016