Themenunterricht: „Miteinander Vielfalt leben“

Unter diesem Motto findet an der Schönbuchschule in Stuttgart- Dürrlewang im Rahmen des Ganztagesunterrichts „Soziales Lernen“ statt.

Ein Aspekt des Lernens stellt das Krankheitsbild „Alzheimer“ und Demenz den Schülern vor. Ins Thema eingeführt werden die Schülerinnen und Schüler von Herrn Wolfgang Strobel, Vorsitzender und Gründer des Vereins „Besuch im Anderland“ e.V.

Für die Einführungen im Unterricht hat Herr Strobel eine eigene Didaktik entwickelt.

Das Krankheitsbild „Alzheimer“ wird mit einer Zeitreise erklärt. Die Fragen der Schüler beantwortet. Auch wird besprochen wie man mit Menschen die „dement“ geworden sind umgehen kann.
So erfahren die Schüler: Es gibt Menschen, die anders sind, viele Dinge nicht mehr können und wissen, manchmal apathisch wirken und dennoch verdienen auch diese Menschen Respekt, Verständnis und Zuwendung. Jede und Jeder kann im Alter solch eine Krankheit bekommen und braucht dann die Hilfe von Mitmenschen.

Im Themenunterricht bleibt es jedoch nicht bei der Theorie. Da der Unterricht am Nachmittag stattfindet können die Kinder bei Besuchen im Hans-Rehn- Stift dies Gelernte anwenden. Hier wird §1 des Grundgesetzes :“Die Würde des Menschen ist unantastbar“,  ganz praktisch erlebt und gelebt.

Heimbewohner sagen: Wenn die Kinder kommen, geht die Sonne auf – es wird bunt wie die Natur im Frühling.
Die Schüler*innen sagen meistens: Es ist schön im Altenheim; Alle sind sehr nett! Auch sind sie stolz wenn sie sehen welche „kleine Lernerfolge“ die Senioren zeigen. „Der Mann hat nur vor sich hingeschaut – und plötzlich hat er auch einen Stift genommen und mitgemalt.“
Solch ein Erlebnis hinterlässt ein gutes Gefühl und prägt künftiges Wahrnehmen und Handeln. Das eigene Selbstbewusstsein wird gestärkt. Außerdem bereitet es Freude andere Menschen Zeit und Freundlichkeit zu schenken und zu sehen wie sie lachen und fröhlich werden.
P. Leitenberger

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Ausflug zum Vaihinger Buchladen

Die Klasse 4c ging am Mittwoch, den 11.4. 2018 zum Vaihinger Buchladen, um den Lesekoffer abzuholen.

Wir liefen von  der Schule aus eine halbe Stunde zum Buchladen. Als wir ankamen, begrüßte uns die Buchhändlerin.

Wir setzten uns auf die Lesetreppe. Die Frau fragte uns, was wir denn gerne für Bücher lesen. Die meisten finden spannende Bücher cool.

Wir durften uns ca. 10 Minuten umschauen. Es gab Regale, auf denen stand: Jugendliche ab 10 Jahren/ab 8 Jahren/ab 6 Jahren oder Vorlesebücher.

Danach erklärte sie uns, was es mit dem Leserkoffer auf sich hatte.

 

Leider ging es schnell vorbei, weil wir jetzt wieder zurück zur Schule mussten.

Eigentlich trugen wir keinen Koffer, sondern mehrere Taschen mit Büchern. Manche Taschen waren sehr schwer, weil da nur schwere oder dicke Bücher drin waren. Deshalb machten wir auf dem Rückweg zehn Minuten Pause auf einem Spielplatz.

Jede 4. Klasse darf die Bücher vier Wochen ausleihen.

 

Geschrieben von Felix Pujol und Anna Keifer.

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Lernband – individuelles Arbeiten – Klasse 2a Ganztag

Sobald die Lernbandstunde beginnt, richten wir unsere Sachen her. Wer noch etwas aus dem Unterricht fertig zu machen hat, muss dies zuerst erledigen, danach darf man sich frei entscheiden, woran man heute arbeiten möchte. Zur Wahl stehen Aufgaben aus den Bereichen Mathematik, Schreiben, Lesen und Rechtschreiben.

Sobald alle ihren Arbeitsplatz vorbereitet haben, beginnt die Flüsterzeit.

In Mathematik vertiefen wir den Unterrichtsstoff oder üben Blitzrechnen. Im Schreiben arbeiten wir in unserem Schreibschriftheft oder wir schreiben kleine Geschichten. Beim Lesen bereiten wir uns fürs Vorlesen vor oder bearbeiten die Aufgaben im Leseheft weiter. Hier üben wir besonders das sinnentnehmende Lesen. Im Rechtschreiben üben wir die Lernwörter der Woche. Außerdem haben wir unsere „Rechtschreibleiterhefte“, mit denen wir verschiedene Rechtschreibschwerpunkte trainieren. Wenn man ein Heft geschafft hat, schreibt man einen kleinen Test und erhält eine Urkunde.

Wenn die Lernbandstunde dem Ende zugeht, läuft die Aufräummusik und wir vermerken auf unserem Lernbandblatt, was wir heute alles geschafft haben.

Zum Schluss gibt es meistens etwas zu feiern:

  • ein fertiges Leseheft oder die Beförderung auf eine höhere Lesestufe
  • den fertigen Schreibschriftlehrgang oder eine vorgelesene selbst erfundene Geschichte
  • eine Urkunde für ein erfolgreich abgeschlossenes Rechtschreibleiterheft

Wir finden die Lernbandstunde gut!
(R. Trick Oktober 2016)

Wir sind Klimahelden!

Unser Klasse hat in den letzten Wochen ein Klimaprojekt gemacht. Da haben wir viel über unsere Erde und die verschiedenen Klimazonen gelernt. Beispielsweise haben wir erfahren, dass es am Äquator am wärmsten ist und wir Lebewesen O2 einatmen und anschließend wieder CO2 ausatmen, welches dann von den Bäumen wieder zu sauberem O2 gemacht  wird. Das benötigen alle Lebewesen zum Atmen.Klimaforscher 1

Anhand von einem Experiment haben wir erfahren, was es mit der Erderwärmung auf sich hat und warum es für unsere Erde so schlimm ist, dass unser Klima immer wärmer wird. Dadurch schmilzt nämlich unser Eiskontinent, die Antarktis. Das bedeutet, dass viele Tiere ihren Lebensraum verlieren und unser Meeresspiegel steigt. Wenn der Meeresspiegel steigt, werden nach und nach immer mehr Inseln oder Küstenregionen überschwemmt, wodurch viele Menschen und Tiere ihre Heimat verlieren.Klimaforscher 2

Wenn wir unsere Erde retten wollen, dann ist es wichtig, dass wir so wenig wie möglich mit dem Auto fahren und dafür lieber zu Fuß gehen oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.

(Klasse 3b/A. Ziefle, April 2016)

Ein Schultag in der Ganztagesschule, Klasse 1 a

Morgens starten wir fast immer mit einem Lied, so auch heute. Da es Laternenzeit ist, singen wir unser neues Laternenenlied „Abends, wenn es dunkel wird“. Die ersten beiden Strophen können wir schon gut und jetzt lernen wir noch die 3 Strophe.

Danach geht es in den Stuhlkreis. Die Tischgruppen dürfen der Reihe nach in den Kreis kommen, und wenn alle einen Platz gefunden haben, geht es los.

Frau Trick legt ein Bild von den Minions in die Mitte auf den Teppich. Da gibt es erstmal viel zu erzählen, und wir finden auch schnell heraus, welchen Buchstaben wir heute lernen: Das große M und das kleine m. Die Minions wollen nach Mallorca und wir denken uns lustige Sachen aus, die sie mitnehmen. Alle Dinge müssen ein M oder m enthalten. Wir hören ganz genau hin, ob das M am Anfang des Wortes, am Ende oder mittendrin ist. Jetzt zeigt uns Frau Trick, wie das M und das m aussehen. Die meisten wussten es schon und haben keine Mühe, beides auf einem Blatt zu erkennen und anzumalen. Wer ganz fix ist, kann schon anfangen, Wörter zu lesen.

Zwischendurch ist Pause. Wir vespern und Frau Trick liest uns aus dem Bullerbü-Buch vor. Nach dem Vespern gehen wir raus und spielen auf dem Schulhof mit unseren Freunden.

Anschließend fliegen wir nach London. Dort spricht man Englisch und natürlich müssen auch wir alles auf Englisch sagen. Wir wissen schon, wie die Schulsachen heißen und singen ein Lied dazu, es heißt „Folder, book and pencil case“. Frau Trick teilt uns Bildkärtchen aus und wir spielen „Change places“.

Für die Musikstunde hat Frau Trick Triangeln mitgebracht. Wir lernen, wie man die Triangeln richtig hält und darauf spielt. Das können wir dann gleich bei unserem Laternenlied ausprobieren. Jeder kommt mal dran und am Schluss klappt es richtig gut. Weil wir jetzt alle Strophen können, gestalten wir ein Büchlein dazu. Anschließend gehen wir im Klassenzimmer spazieren und bewundern die fertigen Büchlein. Natürlich singen wir als Abschlusskonzert nochmals das ganze Lied.

Nach einer weiteren Pause haben wir Lernband. Im Lernband darf man selbst auswählen, woran man heute arbeiten möchte. Manche möchten gerne an ihrem Silbenheft weitermachen, andere suchen sich ein Mathespiel aus. Zuerst richten wir unsere Sachen her und schauen auch, ob wir vom letzten Mal noch etwas fertig machen müssen. Wenn alle bereit sind, beginnt die Flüsterzeit. Das klappt schon richtig gut und wir arbeiten, bis die Aufräummusik spielt. Anschließend tragen wir noch auf unserem Lernbandblatt ein, was wir heute gemacht haben. Das Blatt kommt am Ende der Woche in die weiße Mappe und wir zeigen es unseren Eltern.

Danach ist es Zeit zum Mittagessen. Wir gehen in den Essensraum und setzen uns an eine Tischgruppe. Das Essen nehmen wir uns selber aus den Schüsseln und unterhalten uns mit unseren Freunden. Nach dem Mittagessen können wir noch spielen, bis der Unterricht wieder beginnt. Viele von uns falten zur Zeit gerne, lassen Papierflieger gleiten oder basteln etwas. Auch die Bauecke im GTS-Treff ist sehr beliebt. Wer es etwas ruhiger mag, kann ein Buch anschauen oder hört beim Vorlesen zu.

Als der Unterricht weitergeht, teilen wir uns in zwei Gruppen. Die eine Gruppe macht mit Frau Trick Übungen zu links und rechts, die andere Gruppe schaut mit Herrn Haug ein Bild zum Schulweg an. Wir malen in unser Heft, was an unserem eigenen Schulweg wichtig und interessant ist und erzählen es unserem Sitznachbarn. Dann tauschen die Gruppen. Nächste Woche werden Verkehrspolizisten kommen, das wird sicher spannend!

Zum Schluss müssen wir noch die Bilder für die Schulbilderschau auswählen. Letzte Woche haben wir gelernt, wie man mit Wasserfarben malt und damit gleich in jeder Tischgruppe einen schönen Laternenzug gestaltet. Wir besprechen nochmals, was bei dem Bild wichtig war, dann schauen wir uns die Bilder an und kleben einen Punkt an die Arbeiten, die wir besonders gelungen finden. Jeder kann zwei Punkte vergeben und so werden die beiden Bilder ermittelt, die nach Vaihingen ins Rathaus reisen dürfen.

Bevor wir nach Hause gehen, räumen wir noch auf, damit wir uns morgen in unserem Klassenzimmer wieder genauso wohl fühlen.

Und dann heißt es „Tschüss, ihr Lieben, bis morgen!“
(November 2015)

 

Aki – Tage in Musberg 2015

Anfang Mai besuchten wir, die Kinder der Klassen 2c und 2d, den Aki in Musberg. Zuerst fuhren wir mit dem Bus nach Musberg und gingen dann das letzte Stück zu Fuß bis zum Aki. Einige von uns waren danach schon ziemlich ausgehungert und packten erst mal das Vesper aus, während andere sofort zum Teich rannten. Dort befand sich nämlich die erste Attraktion – ein im Wasser schwimmender Fußball. Leider scheiterten sämtliche Versuche, ihn herauszufischen. Juli rutschte mit dem Fuß ins Wasser und musste den Rest des Ausflugs mit einem nassen Schuh und einer nassen Socke rumlaufen, was ihr aber fast gar nichts ausmachte.

Inzwischen hatten wir die Seifenkisten entdeckt und versuchten, damit herumzufahren, was wir leider nicht durften. Deshalb mussten wir sie wieder an ihren Platz zurückstellen. Schade! Wir probierten es dennoch immer wieder, was unsere Lehrerinnen gar nicht freute.

Nun kam Miri, die Aki-Mitarbeiterin, und wir versammelten uns um den großen Tisch. Unser eigentliches Thema waren nämlich die Schnecken. Miri schickte uns erst mal mit Plastikbehältern auf die Suche, um Schnecken zu sammeln. Wir fanden eine ganze Menge und brachten sie zum Tisch. Zuerst ließen wir sie auf unseren Armen kriechen und einige ganz Mutige setzten sich die Schnecken sogar auf die Nase. Das war ein komisches Gefühl! Anschließend stellten wir die Boxen mit den Schnecken auf eine Bank. Einige Schnecken hatten aber keine Lust, brav in ihren Behältern zu bleiben und sie versuchten abzuhauen oder sich gegenseitig zu besuchen. Da mussten wir immer wieder für Ordnung sorgen!

Miri erzählte uns einige interessante Sachen über Schnecken. Wusstet ihr, dass Schnecken weder männlich noch weiblich sind? Ihre Augen sitzen ganz vorne an den Fühlern und sie atmen durch ein Atemloch. Wenn es ihnen draußen nicht feucht genug ist, ziehen sie sich in ihr Schneckenhaus zurück. Auch im Winter bleiben sie in ihrem Haus und fallen in Winterstarre, bis es wieder wärmer wird.

Anschließend setzten wir die Schnecken in die Mitte einer feuchten Plane. An den Rand der Plane legten wir Salatblätter. Nun sollte das Schneckenrennen losgehen und wir wollten sehen, wer als Erster den Salat erreichte. Es war ein spannendes Rennen. Sieger wurde Horst-Hildegard, gefolgt von Conchita Wurst. Zum Schluss setzten wir alle Schnecken ins große Schneckengehege und sagten ihnen Tschüss.

Nachdem wir den Schnecken so lange beim Fressen zugeschaut hatten, waren wir alle auch ziemlich hungrig geworden. Also suchten wir Stöcke, damit wir unsere mitgebrachten Würstchen über dem Lagerfeuer grillen konnten. Es qualmte ziemlich. Manche Kinder hatten sehr viele Würstchen dabei. Die waren auch nötig, denn immer wieder fielen welche ins Feuer. Wir wurden aber alle satt und spielten danach noch ein wenig auf dem Gelände.

Leider mussten wir schon bald den Heimweg antreten und fuhren mit dem Bus zurück nach Rohr.

Schneckenrennen
(Klasse 2c, 2d / Mai 2015)

Ausflug zum Haus des Waldes

 Am 10.3.2015 machten die Kinder der Klasse 1b einen Ausflug zum Haus des Waldes. Ganz früh am Morgen trafen wir uns an der Schule. Mit Unterstützung von zwei Müttern ging es dann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln los Richtung Waldau. Nach der Fahrt kamen wir gerade richtig, um 9.00 Uhr, beim Haus des Waldes an.

Frau Tine Kiefl, Försterin vom Beruf, begrüßte uns vor Ort. Sie war auch für das waldpädagogische Programm an diesem Vormittag zuständig. Bei schönem Wetter erfuhren die Kinder draußen viele interessante Details zum Thema „Frühling in der Natur“.

Zuerst führte die Försterin uns in einen nahe gelegenen Wald. Dort sammelten wir Stöcke in allen möglichen Größen. Diese stapelten wir dann kreisförmig auf dem Waldboden zu einem Waldsofa. Weniger oder mehr bequem sitzend erzählte uns Frau Kiefl vom Verhalten der Vögel im Frühling. Sie beschrieb, wie die Vogelmännchen durch ihren kunstvollen Gesang die Vogelweibchen anlockten. Nach der Beschreibung, wie die Vogelpärchen zusammenfanden, ging es um den Nestbau. Es wurden verschiedene Techniken angesprochen, wie die Vögel ihre Nester bauten. Danach kam es zum Höhepunkt des ganzen Vormittages. Die Kinder durften selbst ein Vogelnest bauen. Immer zwei Kinder zusammen bauten ein Vogelnest aus Naturmaterialien. Diese Aufgabe gefiel allen Kindern.

Der Vormittag verlief wie im Fluge und es war bereits an der Zeit, an die Schule zurückzukehren. Zufrieden bedankten wir uns bei der Försterin für den interessanten Vormittag. Sicherlich hinterließ dieser Ausflug in den Kinderherzen einen bleibenden Eindruck.

Der Schneeausflug

Im Januar war die Klasse 3c mit ihrer Patenklasse 1 c unterwegs auf einem Schneespaziergang.

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Es ging zur Wiese beim Waldspielplatz. Auf dem Weg haben wir Tierspuren gesehen, z.B. von Katzen, Hunden und sogar von Rehen.

Auf der schneeweißen Wiese haben wir Schneemänner und ein Iglu gebaut und eine Schneeballschlacht gemacht.

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Zum Schluss haben wir uns alle in einer Reihe aufgestellt und Schneebälle so weit geworfen, wie wir konnten. Frau Stohrer und Frau Bosch haben uns fotografiert.

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Im Gänsemarsch sind wir wieder zurückgelaufen. Hätte man das vom Flugzeug aus gesehen, hätte unsere Spur wie eine Schlange ausgesehen.

In der Schule haben wir uns wieder aufgewärmt.
Es hat uns viel Spaß gemacht.
Die Klasse 3c mit ihren Paten aus der 1c
(Februar 2015)

 

 

Handicap macht Schule zu Gast an der Schönbuchschule

Benjamin Zoll vom Projekt „Handicap   macht   Schule“ besuchte alle vierten Klassen der Schönbuchschule und gab ihnen einen kleinen Einblick in das Leben von sehbehinderten Menschen und spielte mit den Kindern Blindenfußball.

Hier kommen zwei Berichte von Schülern der Klasse 4b.


Nachdem uns Lehrer Benjamin Zoll ein wenig über den Alltag der Behinderten und Sehbehinderten erklärt hatte, begannen wir mit den Übungen.
Er gab jedem eine Skibrille mit abgedunkelten Gläsern, und die Klasse sollte sich in der Halle zurechtfinden.
Am Ende der Stunde erklärte Benjamin uns noch, warum wir kein Blindenfußall spielten, denn, so sagte er, wir würden uns wahrscheinlich nur über den Haufen laufen.
Besonders gefiel uns allen, als wir uns zu 3er Gruppen zusammenschlossen und sich einer auf eine Fliese setzte und die anderen ihn zogen. Alles in allem war es eine lehrreiche Sportstunde.

Tanais und Danae, Kl. 4b (Januar2015)


Für Behinderte ist das Leben genauso wie für nichtbehinderte Menschen.
Sehbehinderte können nicht sehen und wissen nicht genau, was um sie herum passiert. Es wäre hilfreich, wenn ein sehender Mensch fragt, ob er helfen kann. Sehbehinderte können genau so Sport machen wie wir. Es wäre unfair, wenn ein normaler Mensch sich anschleicht und ihn erschreckt.
Sehbehinderte können Fußball spielen wie wir.

Die Schönbuchschule hatte am Freitag den 23.01.2015 ein Projekt. Wir haben ausprobiert, wie Blinde Fußball spielen. Am Ende haben alle gesagt, dass es gar nicht so leicht ist wie man denkt. Die sehbehinderten Schüler können es viel besser als wir.

Das Projekt hieß „Handicap macht Schule“. Probiert mal, wie Blinde Fußball zu spielen.

Tolga Kl.4b (Januar2015)

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Die Klasse 2a als Waldforscher unterwegs – Oktober 2014

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Am 8. Oktober 2014 marschierte wir Kinder der Klasse 2a mit Sammeltüten und Regenbekleidung ausgerüstet in den nahegelegenen Wald der Schönbuchschule.
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An der Schranke machten wir „Halt“. Als Erstes wurden jetzt Waldregeln besprochen.

Wir fanden uns alle am Waldsofa ein, das frühere Schüler im Atelierunterricht gebaut hatten.
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Der Wald wurde nun von uns allen begrüßt.

Wir fanden uns als Paare zusammen.
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Kind A führte Kind B mit geschlossenen Augen zu einem Baum. Durch Fühlen und Tasten sollte sich Kind B die Merkmale einprägen. Später musste dieser Baum von Kind B wieder erkannt werden.

Als nächste Partneraufgabe fungierten wir Kinder als Waldforscher.
Ganz eifrig waren wir beim Lösen unserer Aufgaben.Bild6Bild9Bild8Bild7
In der Schule werteten wir unsere  Fundstücke aus.
Das war spannend!
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Wir Kinder hatten als Waldforscher viel Spaß und nahmen sehr viel „Wald“ mit nach Hause.

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